Evelyns Leben nach der Wochenbett-Depression | TRU DOKU

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Күн бұрын

Evelyn freut sich unglaublich darauf, Mutter zu werden. Doch nach der Geburt ihrer Tochter fällt sie plötzlich in ein tiefes Loch und spürt keine Verbindung zu ihr…
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Evelyn und Sevi sind seit sechs Jahren ein Paar, als Evelyn schwanger wird. Beide freuen sich unglaublich auf das Baby und ihr neues Leben als kleine Familie. Als ihre kleine Tochter schließlich auf die Welt kommt, verändert sich Evelyn: Schon als sie ihre Kleine das erste Mal auf die Brust gelegt bekommt, merkt sie, dass hier etwas nicht stimmt - die erwarteten Glücksgefühle bleiben aus. Die kommenden Tage werden für sie zur Belastungsprobe… Evelyn spürt keine Verbindung zu ihrem Kind, kann kaum mehr schlafen und landet immer tiefer in einem Strudel aus düsteren Gedanken. Sie vertraut sich ihrem Freund Sevi an, der sie unterstützt, wo er nur kann. Doch nach ein paar Tagen spricht Evelyn einen Satz aus, der auch bei Sevi die Alarmglocken klingeln lässt: “Das Kind muss weg!”. Alle erkennen den Ernst der Lage, Evelyns Hebamme organisiert ihr psychologische Hilfe. Eine Psychologin diagnostiziert bei Evelyn eine schwere Wochenbett-Depression. Mit der Hilfe von Medikamenten stabilisiert sich Evelyns Hormonhaushalt langsam und sie kann nach einigen Wochen wieder mithelfen, Zeit alleine mit ihrer Tochter verbringen und diese auch genießen. Heute, ein Jahr später, ist Evelyn froh, die schlimme Zeit überwunden zu haben und kann ihre Mutterliebe endlich voll ausleben…
Wenn du betroffen bist, hole dir bitte Unterstützung. Du bist nicht alleine! Hier findest du Hilfe:
schatten-und-l...
Info-Telefon der deutschen Depressionshilfe: 0800 3344533
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Jeden Dienstag gibt es auf unserem Kanal neue Dokus über ganz unterschiedliche Menschen, die aus ihrer Perspektive erzählen, wer sie sind, was sie tun und was sie bewegt. Wir haben keinen Host und keinen Sprecher, das heißt, dass in unseren Filmen die Protagonistinnen und Protagonisten selbst zu Wort kommen und ihre eigene Geschichte erzählen können.
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Ein Film von: Carlo Laufkötter
Kamera: Pablo Gollmer Hidalgo
Ton: Patrick Kinder
Schnitt: Duc Anh Mai Ho
Redaktion ZDF.reportage: Lisa Borgemeister, Leo Spors
DRIVE beta
Redaktionsleitung: Nico Reimer
Head Autorin: Christin Juchheim
Produktion: Franziska Panne, Florian Fimpel
Social Media: Moritz Steinacker
Mediaproducing: Isabel Rudek, Vicky Janke
Head of Documentary: Catherine Harwardt
Executive Producer: Hannes Jakobsen, Johannes Middelbeck
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Kategorie: Doku, Reportage

Пікірлер: 442
@sevi7101
@sevi7101 2 ай бұрын
Evelyn ist die tollste Mama, die ich mir für unsere Tochter vorstellen kann ❤. Liebe Papas, redet sehr offen über dieses Thema, falls euch etwas auffällt. Hört zu. Uns hat das sehr geholfen. Es ist eine absolute Ausnahmesituation, Es hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen. Eine Situation, die Geduld abfragt. Eine zähe und emotionale Reise, die zum Glück aber auch zu Ende geht. UNTERSTÜTZT DIE MAMAS WO IHR KÖNNT. Redet offen darüber, auch innerhalb der Familie, schafft Verständnis.
@memexx8093
@memexx8093 2 ай бұрын
Du bist ein großartiger Vater und Partner!!
@sevi7101
@sevi7101 2 ай бұрын
​@@memexx8093 ❤ 🫶🏾
@Eeveellynn
@Eeveellynn 2 ай бұрын
❤🥰. Und du der tollste Papa für unsere kleine Maus!
@finanightmare1993
@finanightmare1993 2 ай бұрын
Ganz toll, dass du da gut reagiert hast!
@Schattenbiest
@Schattenbiest 2 ай бұрын
Danke für eure Offenheit. Ich bin echt berührt, obwohl ich nicht mal eigene Kinder habe. ❤
@tinytoons8852
@tinytoons8852 2 ай бұрын
Was für ein aufmerksamer und liebevoller Mann!
@suedablack8493
@suedablack8493 2 ай бұрын
Naja also seine Frau nach einer 16 stündigen geburt nicht über nacht zu unterstützen und nach hause gehen… weiss ich ja nicht
@Powerarmed
@Powerarmed 2 ай бұрын
Solange er gut zahlt, ist jeder Mann liebevoll...
@user-jc6vh8ck1f
@user-jc6vh8ck1f 2 ай бұрын
​@@Powerarmed wer hat dir wehgetan??
@enigmas_karnivore28
@enigmas_karnivore28 2 ай бұрын
​@@user-jc6vh8ck1fMänner wahrscheinlich
@sevi7101
@sevi7101 2 ай бұрын
@@Powerarmed siehe meine Antwort an @suedablack8493. Wir leben nach der Philosophie der Gleichberechtigung und teilen daher nicht die Ansicht, dass es liebevoll ist, wenn der Mann gut zahlt
@Ummuhum
@Ummuhum 2 ай бұрын
Ich kann mir auch vorstellen das viele einfach eine total romantisierte vorstellung haben von der Zeit nach der Geburt und dass dadurch so ein grosser Druck entsteht
@Illuminovska
@Illuminovska 2 ай бұрын
Genau, ich denke das ist einer der Hauptgründe, weshalb man sich nach der Geburt so unter Druck setzt. Dass man einfach eine völlig andere Vorstellung davon hat, was es eigentlich bedeutet, so ein kleines, hilfededürftiges Wesen heranzuziehen. Ich kenne so viele Mütter, die sich immer ein Baby gewünscht haben weil die Vorstellung davon wunderschön war, sicher auch Dank Socialmedia - (das perfekte Familienglück, mit einem Baby das von Anfang an durchschläft etc.) und dann völlig übermannt sind, dass die Realität doch etwas anders aussieht als vorgestellt… Zum Glück habe ich meine Kleinen von der ersten Sekunde an geliebt und hätte und würde mein Leben dafür gegeben, aber anstrengend war es und wird es wohl immer wieder an manchen Tagen sein😅.
@Womenslove
@Womenslove 2 ай бұрын
Ist die Gesellschaft. Es wird immer gesagt, dass ist die Natur der Frau und das einzige, wieso Sie hier ist quasi.
@Youtube_user_nhvrxdhn
@Youtube_user_nhvrxdhn 2 ай бұрын
Richtig, viele bereiten sich nur bis zu der Geburt des Babys vor, aber eigentlich fängt es dann ja erst an.
@madspaghetti
@madspaghetti Ай бұрын
​@@Illuminovskanaja also dieses Mutterideal gibt es in der Form schon mindestens seit dem 19. Jahrhundert, da würd ich jetzt nicht nur Social Media die Schuld dran geben😅
@Illuminovska
@Illuminovska Ай бұрын
​@@madspaghettiHab ja geschrieben "auch" und nicht "nur" Dank Socialmedia. Vorallem Schuld an was? Ich habe nirgends von einer Schuld gesprochen...
@HannahBanana1704
@HannahBanana1704 2 ай бұрын
Meine Freundin hat sich während einer schweren Wochenbettdepression das Leben genommen, als der kleine 6 Monate alt war. Sie fehlt mir sehr. Danke für die einfühlsame Aufklärung ❤
@lilafanttraumtier4225
@lilafanttraumtier4225 2 ай бұрын
Meine auch. ❤ Alles gute dir und allen anderen Hinterbliebenen.
@HannahBanana1704
@HannahBanana1704 2 ай бұрын
@lilafanttraumtier4225 das wünsche ich dir auch!
@Johanna98-j6l
@Johanna98-j6l 2 ай бұрын
😢😢😢😢😢
@die.dunkle.lordin
@die.dunkle.lordin 2 ай бұрын
Furchtbar. Von Herzen mein Beileid an euch!
@HannahBanana1704
@HannahBanana1704 2 ай бұрын
@FraeuleinSarahSoundso ❤️
@LettersFromAFriend
@LettersFromAFriend 2 ай бұрын
Schritt 1 wäre, dass man aufhört, „Muttergefühle“ so zu mystifizieren. Mutterliebe ist in allererster Linie Verantwortung. Die Mehrheit der Frauen empfindet nach der Geburt KEINEN Glücksrausch. Das ist normal! Schlimm wird es, wenn eine Frau deswegen glaubt, sie würde ihr Kind nicht lieben. Schritt 2: Aufhören zu behaupten, Frauen mit peripartaler Depression wären schlechte, lieblose Mütter. Damit werden Betroffene stigmatisiert und holen sich keine Hilfe, reden mit niemandem, werden aber noch depressiver durch Schuld- und Versagensgefühle. 3. Verdchafft Müttern Schlaf. Viel Schlaf. Und hört auf, blöde Fragen zu stellen. Bescheuerte Fragen: Und, habt ihr schon einen Rhythmus? Schläft es schon durch? Du bist bestimmt sehr glücklich? Klappt das Stillen? Und der beliebte Klassiker: Wann willst du eigentlich wieder arbeiten gehen? Vielleicht noch ein paar kluge Ratschläge obendrauf… Gute Fragen: Soll ich mal mit dem Kinderwagen spazieren fahren, damit du Ruhe hast? Als der Vater: Soll ich heute Nacht mit dem Kind im anderen Zimmer schlafen?
@MisSImpossible
@MisSImpossible 2 ай бұрын
Genau das, danke für den wertvollen Kommentar!
@peeppeep8361
@peeppeep8361 2 ай бұрын
Sehr gute Zusammenstellung👍🏼 Genauso sollte es sein. Leider sieht die Realität anders aus. Von Papas hört man dann sowas wie:“Die Frau ist dafür gemacht sich auch nachts um das Baby zu kümmern.“ oder „Ich ziehe meinen Hut vor euch Mamas, wie ihr alles wuppt.“ Nein danke, pack mit an, übernimm Verantwortung für deine Familie und kümmere dich mal mehr um das Wohlergehen anderer als nur dein eigenes. „Ich muss doch morgen früh raus Arbeiten“- ist keine Ausrede. Wenn du jemanden dafür einstellen würdest, sich um den Haushalt und ums Baby zu kümmern, wäre es auch „Arbeit“. Deine Frau hat keine Pause oder Feierabend, ihre „Arbeit“ geht 24/7.
@tiha7426
@tiha7426 2 ай бұрын
Leider gibt es auch reichlich „selbsternannte Fachleute“, die genau das verteufeln: das Kind kennt ja nur die Mutter, da darf keiner dazwischenkommen, auch nicht der Vater oder gar die Oma, Tante, Nachbarin. Ich wäre heilfroh gewesen, wenn - wer auch immer - mir mal eine Stunde Ruhe am Tag oder gar eine durchgeschlafene Nacht ermöglicht hätte…
@Barbara-busyB
@Barbara-busyB 2 ай бұрын
Sehr sehr guter Kommentar!!!
@H.S.-zp4zs
@H.S.-zp4zs 2 ай бұрын
Dass Mutterliebe auf Verantwortung reduziert wird, halte ich für ein Gerücht. Wenn du das so für dich empfindest, ist das eher traurig. Ich verbinde mit meiner Mutterliebe zu meiner Tochter (inzwischen 18) wesentlich mehr und es war auch nie weniger...
@HansWurst-yw6sl
@HansWurst-yw6sl 2 ай бұрын
Ich hatte auch eine schwere Wochenbettdepression und bin nur knapp an einer Klinik vorbeigekommen. Es war die schlimmste und dunkelste Zeit meines Lebens und ich weiß bis heute nicht, wie meine Tochter und ich diese Zeit überlebt haben. Wie grausam es war, vor sich selbst einfach angst zu haben, dem Kind und sich etwas anzutun. Ich bin froh, schnell eine Therapeutin bekommen zu haben und vorallem Antidepressiva bekommen zu haben und zu nehmen. Heute geht es mir gut und meine Tochter ist der wundervollste Mensch auf der Welt für mich und mein ganzes Glück. Ich bin froh, aus dieser Dunkelheit gekommen zu sein. An alle, die aktuell da drin stecken: ES WIRD BESSER! Auch wenn man das nicht glaubt in diesem Moment. Ein Satz meiner Therapeutin bleibt mir für immer im Gedächtnis, deshalb möchte ich den euch mitgeben: Manchmal muss man einfach nur überleben. Und das ist so. Jeden Tag aufwachen und jeden Tag einschlafen, das ist das Wichtigste. Ihr seid toll, ihr seid stark und ihr schafft das. Es lohnt sich zu überleben❤ sucht euch Hilfe und sprecht darüber❤
@Celineval
@Celineval 2 ай бұрын
Ich könnte weinen, bin bzw war ebenfalls von einer Wochenbettdepression betroffen. Du hast einen ganz tollen Mann an deiner Seite; dass er dich so unterstützt hat. Schön; dass jetzt alles besser ist & ich wünsche euch alles Liebe ❤️
@evmame
@evmame 2 ай бұрын
Hast du jemanden, der dich unterstützt, und wie geht es dir mittlerweile? Alles Liebe für dich!
@gilesoltanpour9859
@gilesoltanpour9859 2 ай бұрын
Danke für Deine Offenheit, liebe Evelyn. Das klingt nach so einer harten Zeit. Wie schön, dass Du bzw. auch Sevi gelernt habt damit umzugehen und dass es bergauf geht. So ein wichtiges Thema und es braucht viel mehr Bewusstsein, Unterstützung und Verständnis in der Gesellschaft. Alles gut für Euch!
@TRUDOKU
@TRUDOKU 2 ай бұрын
Hey du! Vielen Dank für deine lieben Worte.
@Scooter_uno
@Scooter_uno 2 ай бұрын
Danke für die einfühlsame Doku.❤ Als ich selber Mutter wurde, gab es in meiner Nachbarschaft eine junge Frau, die ebenfalls Mutter geworden ist. Sie hatte nach der Geburt eine so furchtbare Depression, dass die Oma das Kind zu sich nehmen musste. Viele haben damals die junge Frau verteufelt, vor 30 Jahren gab es halt noch kein Internet usw. Hätten diese Menschen damals schon Euren Beitrag sehen können, wäre die junge Mutter nicht so abgestraft worden 😢.Leider bin ich dann weggezogen und weiß nicht, ob die Mutter noch den Weg zu ihrem Kind finden konnte...
@JS-pr1to
@JS-pr1to 2 ай бұрын
Krass...genauso wie sie es beschreibt ging es mir nach der Geburt meines Sohnes auch 😢...finde es mega mutig von Evelyn mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen....es ist irgendwie beruhigend zu hören, dass man mit diesen Gefühlen nicht alleine ist und "sonderbar" ist....ich wünsche Evelyn und ihrer Familie nur das Beste❤
@MrDieJay
@MrDieJay 2 ай бұрын
Mir auch nach der Geburt meiner Tochter. :/ leider hatte ich niemanden, um darüber zu sprechen.
@a.l.4062
@a.l.4062 Ай бұрын
Kann doch alles nicht wahr sein... Mir ging es auch schlecht... Evtl ist die Dunkelziffer doch viel höher
@JessiD-111
@JessiD-111 2 ай бұрын
Danke, dass ihr das Thema ansprecht. Wochenbettdepression ist leider immer noch ein großes Tabu. Ebenso, die "Heultage", die wirklich fast alle Mütter haben (und auch ganz viele Väter - vor allem die, die ebenso involviert sind). Das Thema wird so romantisiert und der Druck ist extrem hoch. Ich hatte auch einen Wehensturm durch die Einleitung und ja, der Schmerz ist wirklich der Horror. Vorher hätte ich nicht gedacht, dass man das überhaupt überleben kann, solche Schmerzen zu haben. Als man mir meine Tochter auf die Brust gelegt hat, war ich durchaus glücklich, aber auch einfach komplett fertig mit der Welt. Ich hab erstmal eigentlich gar nichts richtig wahrgenommen. Ich hatte zum Glück keine Wochenbettdepression, aber die erste Zeit war wahnsinnig anstrengend für meinen Mann und mich und man bekommt dann schon ein schlechtes Gewissen. Auch wenn mir meine Tochter nie fremd war, ist diese totale Liebe bei mir erst nach ca. 4 Wochen "eingeschossen". Ich höre das auch - sehr zaghaft - viel von anderen Frauen, die sich dafür schämen. Aber eigentlich ist es doch logisch, dass man nach so einer krassen Erfahrung (und viele Frauen haben eben leider keine schönen Geburten - teilweise sind diese richtig traumatisierend) erstmal wieder klarkommen und heilen muss. Ganz wichtig ist, sich Hilfe zu holen. Und damit Betroffene sich das auch trauen, sollten wir Kraft spenden, anstatt Menschen zu verurteilen. ❤
@luer2202
@luer2202 Ай бұрын
Ich hatte auch eine Einleitung aber eine wunderschöne Geburt. Ich hatte das aber auch und wollte am liebsten verschwinden, weil ich Angst hatte, dass mein baby das spürt und ich es dadurch seelisch schädigen konnte.
@JohannaTelefonie
@JohannaTelefonie 2 ай бұрын
Ich kenne das auch. Bei mir war das Gefühl "sie soll weg" schon während der Schwangerschaft da. Nachdem ich 6 Monate fast jeden Tag 5-10 Mal mich übergeben musste, bin ich abends zusammengebrochen und habe meinem Mann gesagt, wir fahren ins Krankenhaus, sie müssen sie irgendwie wegmachen. Ich war einfach völlig am Ende. Das hält man fast nicht aus. Nach der Geburt, kann man Abstand zum Kind suchen und wieder Kraft tanken. Während der Schwangerschaft geht das nicht. Ich hätte alles dafür getan einfach mal einen Tag zwischendrin der Situation zu entkommen und nicht schwanger zu sein. Da ist das Verhältnis zum Kind schon vor der Geburt sehr belastet. Ich habe fast ein Jahr gebraucht, bis ich das Gefühl hatte, dass es mein Herz brechen würde, wenn sie nicht mehr da wäre.
@Passii185
@Passii185 2 ай бұрын
Tut mir sehr Leid, dass du das so erlebt hast. Das ist auch ein Grund weshalb ich niemals schwanger sein möchte. Dieser Kontrollverlust über den eigenen Körper für so eine lange Zeit.. "Vater werden" ist da schon deutlich attraktiver als Mutter..
@JohannaTelefonie
@JohannaTelefonie 2 ай бұрын
Danke :) ich kann dich gut verstehen, ich habe auch gerne die Kontrolle :D ich habe mich 3 Jahre später nochmal entschieden schwanger zu sein. Die Schwangerschaft war auch nicht schön, aber viel besser als die erste. Heute 6 Jahre später bin ich sehr froh die beiden zu haben. Aber ja, ich hätte auch lieber die Vaterrolle gehabt 😇
@BigBroetchen20
@BigBroetchen20 2 ай бұрын
Vielen Dank für deine Geschichte ❤ das muss die Hölle gewesen sein. Es ist absolut okay und verständlich, dass das die Beziehung zum Kind beeinflusst! Du bist wunderbar ❤
@a.l.4062
@a.l.4062 Ай бұрын
Evtl darf ich was persönliches fragen, die Antwort muss ja nicht in's Detail gehen. Haat du dich in der Beziehung zum Kindsvater wohl gefühlt?
@JohannaTelefonie
@JohannaTelefonie Ай бұрын
Ja jederzeit, könnte mir keinen besseren Partner an meiner Seite vorstellen.
@Katrin-i1u
@Katrin-i1u 2 ай бұрын
Liebe Evelyn. Danke dass du deine Geschichte so offen erzählst. Ich bin Babylotsin in einem Krankenhaus und gerade der Glaube "das passiert mir schon nicht" begegnet mir oft. Wir versuchen die Eltern so gut es geht über postnatale Depressionen aufzuklären. ich werde Müttern auf alle Fälle dein Video empfehlen. Bin besonders toll finde ich dass du es Eva erzählen willst wenn sie größer ist. Es ist ein Teil eurer Geschichte und es wird okay wenn du es nicht verschweigst. Du zeigst deiner Tochter damit dass man alles schaffen kann wenn man nicht alleine ist und offen damit umgeht. Glg
@leni8744
@leni8744 2 ай бұрын
Sie kanns auch selbst im Netz nachgucken.
@jenniferschmidt627
@jenniferschmidt627 2 ай бұрын
Ich kann das alles genau so noch nachfühlen und hab bis heute noch so ein schlechtes gewissen gegenüber meiner Tochter. Sie war ein schreikind und hat 5 Monate durchgeschrien. Ich hab das alles so bereut, dass ich mir gewünscht habe eine Mutter zu werden. Ich hab sie in der Zeit wirklich „gehasst“ und gleichzeitig auch mich. Ich wollte so oft einfach abhauen und mein altes Leben zurück… mittlerweile wird sie 3 und ich hab bis heute so ein schlechtes Gewissen und sag so oft am Tag das ich sie liebe..❤ und ich versuche ihr die ganze liebe zurück zugeben, die ich damals einfach nicht geben konnte…ich kann mir das garnicht mehr vorstellen sie nicht zu haben. Aber es tut einfach auch gut zu wissen, dass auch andere Frauen so geht.
@nuggetpai
@nuggetpai 2 ай бұрын
Bewundernswert wie mutig und offen alle Beteiligten dieser Doku über dieses so stigmatisierte Thema gesprochen haben. Über Wochenbettdepression wird noch nicht genug gesprochen. Es wäre toll, wenn jeder der über Kinder nachdenkt, darüber informiert wäre und die Anzeichen deuten könnte. Deswegen ist es auch so wichtig darüber zu sprechen.
@DragonBlade1989
@DragonBlade1989 2 ай бұрын
Ich fühle das so sehr... unser Sohn (mittlerweile 7 Jahre alt) war ein Schreikind.... 6-8 Stunden Geschrei, jeden Tag, über ein Jahr... das war die absolute Hölle. Wir haben alles probiert, die Hebamme zu Rat gezogen, ihn im Krankenhaus nochmal durchchecken lassen, aber alles war mit ihm in Ordnung. In diesem einen schlimmen Jahr habe ich die Entscheidung ein Kind zu bekommen extrem bereut und hätte ihn am liebsten abgegeben.... mittlerweile bin ich einfach nur froh das wir diese schlimme Zeit überstanden haben und bin dankbar das wir so einen gesunden Jungen haben. Ich wollte ihn nicht mehr missen, egal wie schlimm der Anfang war. ❤Aber aufgrund dieser Erfahrung möchte ich keinesfalls ein zweites Kind bekommen, da die Angst viel zu groß ist das selbe nochmal durchmachen zu müssen.
@FabulousFa
@FabulousFa Ай бұрын
Du wirst das jetzt anders sehen, aber ich finde den Begriff Schreikind extrem Schlimm. Da wird dem Kind eine Schuld aufgebürdet, statt zu schauen warum das Kind weint. Es gibt dafür immer Gründe. Ich möchte gar nicht in Frage stellen, dass ihr alles euch mögliche getan habt. Aber "Du bist ein Schreikind" , "du bist Schuld und wir als Eltern sind der Situation schutzlos ausgeliefert" ... ist nicht der richtige Ansatz. Manche Kinder sind schneller Reizüberflutet als andere. Da heißt es dann kein Fernseher. Kein Radio, nur dunkles Licht, keine Familienbesuche (letzteres gilt übrigens für alle Kinder die ersten 3 Monate) etc. pp. und vor allem Super viel Kuschelzeit mit Mama und Papa. Manchmal sind es auch andere Probleme. Bei Premilch kann es beispielsweise sein, dass das Kind die Milch nicht verträgt. Es gibt solche Fälle. Meine Tochter wurde zum Schreikind, immer wenn wir Vitamin D gaben. Die Ärzte bestanden darauf, dass das nicht der Grund sein kann. Wir haben uns dann selbst entsprechende Studien durchgelesen. Wir haben meinen und ihren Wert mehrfach testen lassen. Immer auf eigene Kosten. Meiner absolut erhöht, ihrer immer im Normalbereich. Vermutung: zu viel Vit. D. durch das Supplement, denn der Wert ohne Supplement war ja schon im Normalbereich. Die Ärztin bestand die ganze Zeit darauf das Kind würde jederzeit in einen Mangel rutschen. Ist nicht passiert, denn ihr Haushalt war über meine Milch gut gedeckt. Hätten wir da Stumpf auf die Ärztin gehört dann hätten wir ein Schreikind gehabt. Bei einem Baby muss man Tief in die Forschung gehen. Es gibt immer einen Grund, wenn ein Baby weint. Es schreit nicht einfach aus Langeweile. Aber um die Schuld von den Eltern zu nehmen, schiebt man Sie immer gerne auf das Kind. Das kann sich ja nicht wehren. Heißt natürlich auch nicht, dass es die Sache Besser macht den Eltern eine Schuld zu zuschieben. Man sollte halt einfach schauen, dass man den Grund ausmacht. Ich selbst war als Kind zwar kein "Schreikind", ich muss aber starke Schmerzen gehabt haben, da meine Wirbelsäule sich bei der Geburt verschoben hat. Das ist dann auch so falsch fest gewachsen. Die Folgen trage ich heute noch. Auch ein Grund warum ein Kind weint. Schmerzen. Daher waren wir mit meiner Tochter wenige Wochen nach der Geburt beim Osteopathen in der Kinderklinik um Sicher zu gehen, dass da alles gut ist. Das mussten wir natürlich auch wieder selbst bezahlen aber es war uns Wichtig. Tatsächlich wurde da auch etwas gefunden und gerade gerückt. Es gibt halt 1000 Möglichkeiten warum ein Kind weint. Beim nächsten Kind wird es vermutlich wieder ganz anders sein.
@juliab.7178
@juliab.7178 Ай бұрын
Ich verstehe dich. Uns ging es so ähnlich mit unserem ersten Sohn, er war auch ein Schreikind. Das erste Jahr war extrem anstrengend. Dazu hatte ich noch eine Wochenbettdepression und die Geburt war ein Not Kaiserschnitt. Die Zeit war unglaublich schwer und ich kann es gar nicht fassen, wie wir diese Zeit überlebt haben. Bis heute kommen mir manchmal die Tränen, wenn ich darüber nachdenke. Ich bin ein Einzelkind und ich habe mir schon immer gewünscht und gesagt, ich werde mindestens zwei Kinder haben. Ich möchte nicht, dass mein Kind alleine bleibt wenn es mich nicht mehr gibt. Nun habe ich drei Kinder. Mein zweiter Sohn war so ein Traumbaby. Er hat nur geweint wenn er Schmerzen hatte, ansonsten war es ein sehr zufriedenes Baby. Meine Tochter ist wieder anders... Seit einer Woche kaum Schlaf....Aber, ich habe auch sie, mein Wunschmädchen ❤ Diese schlimme Zeiten verdrängt unser Verstand mit der Zeit. Ich will dir damit nicht sagen, dass du unbedingt noch ein zweites Kind bekommen solltest. Ich wollte dir nur sagen, dass es anders laufen kann. Alle Kinder sind verschieden und wir sind mit jeder Schwangerschaft erfahrener❤
@DragonBlade1989
@DragonBlade1989 Ай бұрын
@juliab.7178 Danke für die lieben Worte ❤️ Es freut mich sehr für Dich das Ihr es gewagt habt mit einem zweiten Kind und keine Probleme hattet. 🥰 Meine Verwandten haben auch immer gesagt das es bei dem zweiten Kind ganz anders sein kann, aber meine Entscheidung ist gefallen. ☺️
@juliab.7178
@juliab.7178 Ай бұрын
@@DragonBlade1989 verstehe ❤️
@lindabeckmann9668
@lindabeckmann9668 Ай бұрын
Ich finde toll wie offen in dieser Doku über das Thema gesprochen wird. Ich wünsche dieser tollen Familie alles Gute ❤️
@kimbeck6274
@kimbeck6274 2 ай бұрын
Hut ab auch an Sevi toller Vater !!
@456123789456
@456123789456 2 ай бұрын
Mutig dass du darüber redest. Voll wichtig für alle. Richtig tough, ehrlich. Feel you
@Annilena2121
@Annilena2121 2 ай бұрын
Dieser Beitrag hat mich sehr berührt. Toll, dass so offen darüber gesprochen wird. Auch scheint Sevi ein toller Partner und Vater zu sein. Ich wünsche euch alles Gute und danke für den Beitrag. ❤ Zum Glück ist es gut ausgegangen.
@soulsmichi
@soulsmichi Ай бұрын
Ein toller Ehemann und Papa!
@KathiSoma
@KathiSoma Ай бұрын
Ich denke es so so wichtig und richtig, dass ihr dieses Thema hier in die Öffentlichkeit tragt. Es sollte kein Tabu sein auch über diese Gefühle/Erfahrungen der Mutterschaft zu sprechen. Vielen Dank dafür an alle Beteiligten.
@eva2110
@eva2110 2 ай бұрын
Ich hatte eine starke post-partum Depression die ca. 6 Monate lang gedauert hat. ⁰Ich wusste zwar darüber, habs aber nicht identifiziert. Ich hab meine Tochter schon geliebt aber total unter Stress gelitten und fühlte mich mega schuldig und alleine. Eine Freundin fragte mich wie's mir geht, und ich sagte: "es geht so". Ihre Antwort "was? Du bist GLÜCKLICH! ". Dann hab ich mich natürlich noch schlechter. Wenn mir wenigstens jemand gesagt hätte: das ist Depression, hätte ich mich viel besser gefühlt. Aber niemand hat mir das gesagt.
@ellyx2309
@ellyx2309 2 ай бұрын
Evelyn, du bist ein richtig starker Mensch. Ich habe höchsten Respekt vor dir, deiner Geschichte und der Aufklärung, die du hier betreibst. Ich wünsche euch als Familie alles Gute.❤
@teresakimmelmann6102
@teresakimmelmann6102 8 күн бұрын
wow. Erkenne so viele Parallelen zu meiner Wochenbettzeit...alles Gute für euch. Blicke leider auch mit sehr großer Traurigkeit zurück und bekomme immer noch Schuldgefühle. Mein Mann hat auch für mich die Carearbeit für das Kind übernommen. Ganz wichtig finde ich auch, dass man darüber redet. Es darf kein Tabuthema mehr sein
@Amy-xk1ms
@Amy-xk1ms 2 ай бұрын
So wichtig das darüber geredet wird ❤️‍🩹🤍
@anjasteinseifer2628
@anjasteinseifer2628 2 ай бұрын
So toll und mutig, dass ihr das in der Doku festgehalten habt❤️. Ich bin auch betroffen und kann das so gut nachvollziehen. Man sucht den Fehler immer bei sich und die Schuldgefühle erdrücken einen. Alles wird immer schlimmer. Meiner Meinung nach kann man von Glück reden wenn man nach einer schwierigen, belastenden Geburt danach alleine im Krankenhaus ein Baby versorgen muss und danach nicht am Ende ist. Frauen brauchen Schlaf, Erholung und Fürsorge nach der Geburt. Ihre Gesundheit ist genauso wichtig wie das Kind. Alles andere kommt danach und mit der Zeit. Die Voraussetzung und die hohen eigenen Erwartungen gefährden die Gesundheit der Mütter.
@annalena9980
@annalena9980 2 ай бұрын
Ging mir ähnlich. Das erste Jahr war einfach nur schlimm. Als der Kleine dann circa 1,5 Jahre alt war und mein Leben wieder einigermaßen normal, da ist dann erst die richtig große Liebe entstanden ❤
@MrDieJay
@MrDieJay 2 ай бұрын
Geht mir auch so. Bei mir hat es ca. 2 Jahre gedauert. Aber mittlerweile könnte ich mir auch kein Leben mehr ohne meine Tochter mehr vorstellen. Trotzdem tut es so weh, diese Schuldgefühle, obwohl ich objektiv immer für sie da war
@angelak.6003
@angelak.6003 2 ай бұрын
Super sympathisches paar. Wir durften euch im Sommer auf dem Schiff kennenlernen und hatten auch wenig über die Wochenbett Depression gesprochen. Hut ab so persönlich über ein Thema zu sprechen, dass doch in unserer Gesellschaft doch noch belächelt wird. Wir wünschen euch auf dem Weg alles gute.
@fraupoppy
@fraupoppy 2 ай бұрын
Danke für deinen Mut, so offen über dieses Thema zu reden. Das Stigma ist krass und man fühlt sich so allein. Die Selbstvorwürfe machen alles noch viel schlimmer. Was für ein Glück, dass du so einen tollen Partner an deiner Seite hast. Ich musste da mehr oder weniger alleine durch und das nagt auch heute noch an mir.
@lindibindi6173
@lindibindi6173 2 ай бұрын
Liebe Evelyn, ich kann all das gut nachfühlen. Auch ich hatte rückwirkend betrachtet eine Wochenbett Depression, eine reguläre Depression hatte ich vorher schonmal. Damals habe ich einfach versucht weiterzumachen und zu funktionieren, aber ich konnte keine Bindung aufbauen und diese "Liebe" war nicht von Anfang an da. Dann kam unerwartet ein Punkt, an dem wir zusammenwachsen mussten, mein Kind wäre fast verstorben, wegen eines unentdeckten Herzfehlers. Kurz danach bin ich für fast 3 Jahre in Therapie gegangen und habe auch über das Wochenbett viel gesprochen. Heute und auch schon sehr lange ist dieses kleine Wesen mein größtes Glück und Antrieb im Leben. Ich liebe sie mehr, als alles andere und würde ihr etwas passieren, würde mir der Boden unter den Füßen weg gezogen werden. Sie hat mir gezeigt, dass ich verletzlich bin und das sein darf, aber auch dass ich einige Themen nun einfach bearbeiten muss. Heute schaue ich wieder positiver auf das Wochenbett zurück und mache mir keinen Vorwürfe mehr. Sicher hatte ich anfangs nicht die Beziehung, wie im Bilderbuch zu ihr, aber dafür weiß ich, dass wir heute eine umso stärkere Bindung haben und dass ich dank der Therapie die Vergangenheit ruhen lassen kann. Aber es ist ein schlimmes Gefühl, wenn man sein Kind nicht sofort liebt, wo man das doch eigentlich so "sollte".
@manuunam5761
@manuunam5761 2 ай бұрын
Ich erkenne mich zu 99% wieder! Es ist unglaublich, was wir Mütter durchmachen!
@MissHola80
@MissHola80 2 ай бұрын
Traumatische Geburt. Sehr oft ein Auslöser. Kann ich ein Lied von singen. Was da in Krankenhäusern abläuft, ist ein großer Faktor. Davon bin ich überzeugt.
@marlisschurter8718
@marlisschurter8718 2 ай бұрын
Genau das dachte ich auch! Einleiten ist eine Intervention, deren Folgen kaum abzuschätzen ist! Wäre eigentlich spannend, wie viele Frauen, die zu Hause, und interventionsfrei gebären, nachher unter WB-Depressionen leiden. Oder viel mehr: wie wenige...
@MissHola80
@MissHola80 2 ай бұрын
@marlisschurter8718 wahrscheinlich kaum bis gar keine. Ich habe meine Kinder in Krankenhäusern bekommen. Würde das aber keiner Frau empfehlen, die eine normale Schwangerschaft hatte und wo mit keinen Komplikationen bei der Geburt zu rechnen ist. Geburtshaus oder Hausgeburt,betreut von einer Hebamme, wäre wohl der beste Weg. Es gibt so unendlich viele Frauen, die schwer traumatisiert wurden im Krankenhaus, unter der Geburt. Mir platzt schon wieder der Kragen, wenn ich nur daran denke. Auch dieser Wehentropf sollte verboten werden! Argh 😡
@lilafanttraumtier4225
@lilafanttraumtier4225 2 ай бұрын
​@@marlisschurter8718 Ich habe vier Kinder zur Welt gebracht. Erste Geburt war eine traumatische Klinikgeburt und habe keine Wochenbettdepression erlitten, sondern ab dem ersten Augenblick tiefe Liebe fürs Baby empfunden. Mein zweites Kind war eine aufregende und schmerzfreie Autogeburt, aufgrund familiärer Schwierigkeiten hatte ich eine sehr schwere Wochenbettdepresion erlitten. Innerhalb der ersten sechs Monate habe ich gelernt mein Baby zu lieben. Mein drittes Kind war eine einfache Krankenhausgeburt. Ich hatte keine Depressionen entwickelt, aber sehr viel Stress. Musste ebenfalls lernen dieses Baby zu lieben. Mein viertes Kind war eine schnelle Hausgeburt. Es war das schönste Wochenbett. Habe bereits nach wenigen Stunden tiefe Zuneigung empfunden. Ich glaube, die Stunden und Tage nach der Geburt spielen eine größere Rolle. Halt wie man mit seinem Baby in der neuen Welt ankommt. Ich würde persönlich immer eine Hausgeburt bevorzugen, da ich direkt, nach einer ausgiebigen Dusche, in mein eigenes Bett klettern konnte und in meinem geliebten Umfeld war.
@almutweigel2610
@almutweigel2610 2 ай бұрын
​@@MissHola80man darf nicht pauschalisieren. Das KH hat auch schon viele Frauen gerettet, sie sonst verstorben wären. Eine Freundin von mir wäre ohne Notkaiserschnitt mit ihrem Kind gestorben. Sie hatte eine absolut Komplikationslose Schwangerschaft. Das Problem ist das System. Eine Geburt darf lt KK nur 8 Stunden dauern, das ist schon mal der erste Fehler.
@juliab.7178
@juliab.7178 Ай бұрын
Nach acht Stunden wehen wurde bei mir auch eingeleitet. Nach paar Minuten waren die Herztöne meines Sohnes nicht mehr ok und es endete in einem extrem schnellen Not Kaiserschnitt. 😢 Danach litt ich halbes Jahr unter Wochenbettdepression. Mein erster Sohn ist vier Wochen zu früh auf die Welt gekommen. Das kann natürlich auch der Auslöser sein.
@elii5246
@elii5246 2 ай бұрын
Herzlichen Dank für diesen wertvollen Beitrag und euch Evelyn und Sevi für eure Offenheit ❤️‍🩹 Es ist sooo wichtig psychische Erkrankungen wie Depression und insbesondere Wochenbettdepressionen mehr ins öffentliche Licht zu rücken, damit Menschen, die daran erkranken, sich endlich nicht schuldiger dafür fühlen (als sowieso schon als Symptom der Erkrankung). Ich wünsche eurer Familie von Herzen alles Gute für die Zukunft 🫶🏼
@BiancaSaphira
@BiancaSaphira 2 ай бұрын
Dieses Thema ist so wichtig und Mütter, die so etwas erleben werden so schnell an den Pranger gestellt und nicht verstanden! Vielen Dank fürs Teilen eurer Geschichte, Evelyn und Sevi - ich wünsche eurer kleinen Familie alles erdenklich Gute ❤❤❤
@gabyg-a9046
@gabyg-a9046 2 ай бұрын
Wow, was für eine tolle, ehrliche Doku. Dieses Thema muss mehr besprochen werden. Ich habe leider schon im Dienst eine Mutter erlebt, die das Kind recht bald nach der Geburt getötet hat. Sie fühlte nichts und es kamen noch andere Faktoren hinzu. Evelyn beschreibt das hier so anschaulich und zusätzlich hat sie natürlich riesiges Glück, einen so fürsorglichen und empathisch handelnden Mann an ihrer Seite zu haben. Leider auch alles andere als selbstverständlich. Alles Gute der kleinen Familie. Bitte weiter gut aufpassen. Alle weiteren stärkeren Hormonveränderungen, auch später in den Wechseljahren, können kritisch werden. Aber Ihr schafft das!!!
@gorikoeln69
@gorikoeln69 2 ай бұрын
Eine super liebevolle Familie und ein wichtiges Thema. Dankeschön für den Mut sich zu zeigen und dadurch vielen Familien zu helfen
@carinalohr9729
@carinalohr9729 23 күн бұрын
Danke für dieses Video. Ich war nach der Geburt meiner Tochter auch betroffen und erst wieder gesund als sie 3Jahre alt war. Eine Hebamme hatte mir geholfen psychologische Hilfe zu suchen, zum Glück, denn ich hatte Suizidgedanken und einen fürchterlichen Leidensdruck. Zunächst waren es die Schuldgefühle und das schlechte Gewissen über die anfangs fehlenden Gefühle der Liebe zum eigenen Kind, dann das Gefühl gar nicht wie eine „richtige“ Mutter für das eigene Kind da sein zu können. Ständige Ängste, Gefühle der Leere, Vorwürfe mir selbst gegenüber, Konzentrationsprobleme, Gefühl wie Watte im Kopf oder als würde ich im dichten Nebel stehen, plötzlicher Schwindel als verliere ich den Boden unter den Füßen, Gefühlskälte. Ich dachte ich gehöre nicht mehr auf diese Welt, sei eine Belastung für mein Umfeld und für meine Familie. Dabei dachte ich nicht depressiv zu sein, sondern meinte ich sei selbst Schuld meine Situation nicht im Griff zu haben. Tabletten, eine Psychotherapie und eine Mutterkind-Kur haben mich wieder zurück ins gesunde Leben geholt und ich habe mich endlich wieder selbst erkannt. Wenn ich schon früher mit jemanden gesprochen hätte wäre es vielleicht nicht so schlimm geworden und ich wäre schneller gesund geworden. Darüber zu sprechen hilft. Heute ist meine Tochter 7 Jahre alt und sie hat einen zweijährigen Bruder. Wir sind eine tolle Familie die zusammen hält und offen miteinander spricht.
@pennylane2222
@pennylane2222 Ай бұрын
Ich hab keine Ahnung von dem Thema und großen Respekt vor euch. Intuitiv klingt es für mich nicht nach einer Krankheit sondern nach einem unverarbeiteten Geburtstrauma (die Einleitung), welches die Muttergefühle überlagerte. Ganz viel Liebe und Heilung an euch ❤
@urmelauxdemeisfischer3183
@urmelauxdemeisfischer3183 19 күн бұрын
Da könntest du richtig liegen.
@karinteichmann9853
@karinteichmann9853 14 күн бұрын
Danke für die Ehrlichkeit ❤. Es ist eine si schlimme Erkrankung. Ich freu mich voll für dich, dass du wieder gesund bist!!! Alles Liebe euch 3❤
@anne-sophieschnell1670
@anne-sophieschnell1670 2 ай бұрын
Mein herz tut weh wenn ich solche beiträge sehe danke fpr deine ehrlichkeit
@YKYK-d2h
@YKYK-d2h 15 күн бұрын
Ich finde das gut das sie darüber berichtet denn oft ist das ein Tabu Thema .Frauen trauen sich gar nicht darüber zu reden ,denn oft wird man als Rabenmutter -Gefühlskalter Mensch ,,,abgestempelt .Ich finde auch sehr wichtig das der Ehemann das erkannt hat und ihr geholfen hat ,das ist enorm wichtig .Viele Partner erkennen das nichtmals oder wollen das gar nicht wissen oder halten das sogar für unwichtig .Denn sowas ist sehr ernst zunehmen zum wohle des Kindes sowie der Mutter ,denn in solchen Situtionen kann vieles passieren .Umsomehr freut es mich zu sehen und zu hören das sie die Phase gut gemeistert haben.Ich wünsche der kleinen süßen Familie viel Glück und Gesundheit für die Zukunft 🙏👍
@mori.kurogawa7936
@mori.kurogawa7936 Ай бұрын
Ging mir auch so, hatte mich so auf ihn gefreut und als er da war dachte ich immer - das ist nicht meiner, ich passe nur ne Weile auf ihn auf. Irgendwann meinte ich sogar auch - er muss weg, er braucht jemanden, der ihn liebt, nicht mich. Ich war auch allein mit ihm, ohne Hilfe, und musste ein paar Freunde vertrauern, die mich im Stich gelassen haben. Mein Kind hat auch viel erbrochen eine Zeit lang. Insgesamt war alles zu viel. Konnte ihn zum Glueck trotzdem liebevoll behandeln und nun fuehlt er sich endlich an wie mein Kind. Trøstet etwas, dass andere sowas auch kennen.
@Yourfitnesscoachbern
@Yourfitnesscoachbern 2 ай бұрын
Besten Dank für Eure Offenheit und es ist superschön zu sehen, wie wohlwollend Du Deine Partnerin unterstützt hast! ❤
@claudiakuss5466
@claudiakuss5466 2 ай бұрын
Ich find den Humor von den beiden betroffenen Frauen sehr gut und wichtig! Das hilft einem ungemein als Bewältigungsstrategie
@BigBroetchen20
@BigBroetchen20 2 ай бұрын
Vielen Dank für diese Doku!!! Mir ging es 1 zu 1 genau genau so. Ich habe sogar Psychologie studiert und meine damaligen Gefühle mit „der normalen Überforderung des Neu-Mama-Seins“ erklärt. Bis zu dieser Doku habe ich immer gedacht, das wäre normal und ich hätte einfach durch meine vergangenen Traumata weniger Bindung zu meinem Kind als andere Mütter. Aber jetzt weiß ich, dass es eine lange Wochenbettdepression war. Ich dachte immer, ich sei „zu funktional“ gewesen, um tatsächlich depressiv zu sein. Ich habe mich zurecht gemacht, mich ums Kind gekümmert etc. Aber die Bindung fehlte und ich hatte schlimme Gedanken. Es hat tatsächlich ein Jahr gedauert. Ohne Therapie. Dieses Video hat mir so sehr geholfen, danke!
@libera7161
@libera7161 2 ай бұрын
Also meine erste Geburt wurde auch eingeleitet, ich hatte am Tag vor der Einleitung nichts geschlafen weil ich ein Tag vorher im Krankenhaus sein musste und das Zimmer mit einer Frau teilen musste dessen Baby die ganze Nacht geschrien hat und tagsüber hat die Frau den ganzen Tag gequatscht. Dann war die Geburt auch sowie bei dieser Dame aus der Doku. In der Nacht haben sie gestartet und in der Früh um 7 wurde er geboren. Ich war auch so kaputt! Ich bin so froh, dass ich keine Wochenbett Depression bekommen habe! Ich glaube, was mir geholfen hat, war das meditieren vor der Schwangerschaft mit einer Entspannungshörübung für Schwangere. Die war wie Hypnose die einen sozusagen zum Verlieben in dein Baby hypnotisiert. Ich glaube was auch geholfen hat, ist dass ich davor auch schon mir so Ratgeber angehört habe, für Eltern die diese große Liebe nicht spüren. Der beste Tipp war "Fake it till you make it" sozusagen also Tu so als ob dann kommt es von alleine. Warum dieser Rat hilft ist, weil man seinen eigenen Körper quasi austrickst, wenn du Dinge sagst oder tust dann versucht dein Gehirn einen logischen Grund dafür zu finden und er glaubt dir dann schon, wenn du dann immer wieder sagst "ich liebe mein Baby" lüg dich selbst gern auch im Gedanken an, dann wird es zur Wahrheit Mir hat es geholfen Wie gesagt, ich habe mich total fertig gefühlt. Ich hab eher ein Schock gefühl gehabt als man mir den nackten, schreienden in blut getränkten kleinen Menschen auf die Brust gelegt hat, aber ich habe trotzdem gesagt "ich liebe dich" und ihm gleich die Brust gegeben (stillen schüttet oxitocin aus das Liebeshormon) obwohl mein erstes Gefühl eher schock als liebe war 😅 Aber ich habe ihn dann tatsächlich bis heute immer sehr geliebt Edit: noch ein ganz wichtiger Tipp an werdende Eltern! Holt euch hilfe von Verwandten und Freunden, macht euch selbst keinen Druck, niemand ist perfekt. Ihr dürft ruhig von eurem Baby genervt sein, das ist normal. Wenn ihr wütend werdet und eure Nerven es nicht mehr aushalten verlasst den Raum und kommt erst wieder wenn ihr euch beruhigt habt. Das Baby darf man in so einem Moment schrein lassen, denn die größte Gefahr seit dann ihr selbst für das Baby Seit nicht zu streng mit euch. Solange ihr auf alle Bedürfnisse achtet und dem Baby liebe schenkt (auch wenn sie zuerst fake ist) macht ihr alles richtig Solltet ihr das Gefühl haben eine Depression zu entwickeln oder immer wiederkehrende aggressive Gedanken zu haben, holt euch unbedingt Hilfe vom Krankenhaus
@dahe2882
@dahe2882 Ай бұрын
Danke für das offene Erzählen, das hilft bestimmt anderen betroffenen Müttern!
@körbi2024
@körbi2024 12 күн бұрын
Wow ich weiß noch als mein Sohn zur Welt gekommen ist. Ich habe so sehr auf diesen Glücksmoment gewartet und diese sofortige unendliche Liebe. Ich dachte etwas ist falsch mit mir … Aber nein.. von außen war dieser Druck da weil man das immer gehört hat. Diese unendliche Liebe wächst. Sie wächst jeden Tag unendlich. Die ersten Wochen waren so komisch. Ich habe mir mein altes Leben zurück gewünscht. Jetzt will ich ihn n ihr mehr missen ❤
@try7this
@try7this 2 ай бұрын
Vielen lieben Dank, dass ihr eure Geschichte teilt. 🤍 Alles Gute für euch!
@finanightmare1993
@finanightmare1993 2 ай бұрын
Ich hatte auch ganz schlimme Wochenbett Depressionen und bin auch sooo froh, dass der Papa da war für unsern Kleinen, da ich es die erste Zeit nicht konnte. Es ist so traurig, dass man diese Zeit nicht genießen konnte, aber es kommen dennoch viele schöne Momente später! Ich hab eine sehr enge Bindung und ein tolles Vertrauensverhältnis zu meinem Kind, der mittlerweile schon 12 ist. ^-^ Danke, dass ihr auf das Thema aufmerksam macht, viel zu wenige haben Ahnung davon!
@k.r.8830
@k.r.8830 17 күн бұрын
Ihr seit so toll. 💛💛💛
@Phoenixtraene
@Phoenixtraene 15 күн бұрын
Vielen Dann für diese wichtige Doku! Ich hatte auch eine schwere Wochenbettdepression. Mit meinem High Need Baby waren viele Hilfsangebote für mich schwer umsetzbar, weswegen ich bis heute dankbar bin, eine Therapeutin gehabt zu haben, die mir Online Sitzungen angeboten hat und mich in eine Tagesklinik vermittelte, die mir das Gefühl gaben damit nicht allein zu sein. Da hab ich auch gemerkt, wie einfach manche Kinder einschlafen, sich beruhigen oder ablegen lassen. Und wie viel Energie mich das zusätzlich gekostet hat. Ich dachte es wäre normal, dass Neugeborene alle 25 Minuten wach sind. Ich berichte mittlerweile auch allen offen und ehrlich, dass das Babyjahr für mich das schwierigste Jahr meines Lebens war und dass das okay ist. Denn diese furchtbare rosarote Vorstellung vom Wochenbett hat alles so viel schlimmer gemacht. Ich möchte aufklären und Mut machen. Denn es wird besser, wenn der Körper durch den Schockzustand durch ist, man gute therapeutische Unterstützung hat und sich auch die Hormone wieder einpendeln. Bei mir hat es bis zum Einsetzen meiner Periode gedauert 9 Monate später, bis ich mich langsam wieder wie ein normaler Mensch gefühlt habe. Ansonsten gilt, UNBEDINGT HILFE HOLEN!
@Melanie-hu5zi
@Melanie-hu5zi Ай бұрын
Ganz tolles Paar ❤ alles gute für euch. Eure Ehrlichkeit wird vielen Helfen.
@leseeule_insta123
@leseeule_insta123 2 ай бұрын
Mir ging es lange Zeit ähnlich. Geschuldet an nem tramatischen Kaiserschnitt, ner Anästhesie, die ich nicht vertrug und dann noch einer Trennung zum Kindsvater. Alles wird immer so schön und romantisch dargestellt. Ich konnte nach der Geburt auch 4 Tage nicht schlafen, das ist einfach der Horror.
@Hope.parker
@Hope.parker Ай бұрын
Ich hattte solche eine Situation auch 2 wochen dann plötzlich habe ich liebe empfunden jetzt kann ich nicht mal mehr ohne die kinder leben ❤
@holyxanax
@holyxanax 2 ай бұрын
Durch meine langen Psychiatrieaufenthalte habe ich auch mehrfach Kontakt zu Müttern mit Wochenbettdepressionen (auch Psychosen) gehabt. Das traurige ist sie wünschten es sich anders, sie hatten sich so sehr gefreut und dann trat die Freude nicht ein. Es grenzte mehr als eine "auf sich selbst enttäuscht sein"-Depression, als die anderen "normalen" Depressionen. Es tat mir für jede Mutter so leid. Sie hatten so angst das es für immer anhält, weil sie das Gefühl dem Kind gegenüber von Anfang an nicht kannten. Ich habe mit einer Frau engeren kontakt auf Station gehabt und ich konnte dieses über sich selbst enttäuscht sein Gefühl total verstehen. Ihr Mann und ihr Kind kamen regelmäßig zu besuch, was ihr zumindest das Gefühl gegeben hat, dass sie nicht aufgegeben wurde, was ihr geholfen hat. >>> Am Ende waren aber alle tolle, gefühlvolle, glückliche Mütter geworden, die ihr Kind über alles liebten und auch die Mutter-Kind Verbindung komplett da war!! Gebt nicht auf, holt euch Hilfe, ihr werdet so ein tolles leben in ein paar Wochen haben für den Rest eures Leben!
@epi8673
@epi8673 2 ай бұрын
Vielen Dank für die Offenheit dieser Familie. Es ist so ein wichtiges Thema, das leider immer noch oft tabuisiert wird.
@meinemeinung6721
@meinemeinung6721 2 ай бұрын
So ging es mir nach der Geburt meiner Tochter( 2. Kind) auch. Ich hatte keine Unterstützung von meinem Mann, da er sich um unseren Sohn kümmern und arbeiten gehen musste. Ich habe bis heute (fast zwei Jahre später) nur eine Handvoll Nächte gehabt, in denen ich vier Stunden am Stück schlafen durfte. Das macht einen fertig!
@lieblingsmine
@lieblingsmine Ай бұрын
Warum muss er arbeiten? Kann er keine Elternzeit machen? Kann er jetzt immer noch!
@Guipru
@Guipru Ай бұрын
Allgemein sind die ersten Wochen so hart und anstrengend. Ich weiss noch, als ich mich selbst fragte, dass so wenig Schlaf für einen Menschen ungesund sein müsste.
@urmelauxdemeisfischer3183
@urmelauxdemeisfischer3183 19 күн бұрын
​@@GuipruIst es auch!
@johannasauter138
@johannasauter138 2 ай бұрын
Danke für die Doku über dieses sensible Herzensthema von mir. Ich selbst hatte eine postpartale Depression und Angst-/Zwangsstörung. Es betrifft so viele Frauen (und auch Männer). Leider wird viel zu wenig darüber gesprochen und es gibt immer noch zu wenig Anlaufstellen für Mütter mit Kind. Ich selbst arbeite heute ehrenamtlich für einen Verein, der sich um genau darum kümmert und als Heilpraktikerin für Psychotherapie, um betroffene Mütter zu begleiten. Um für dieses Thema zu sensibilisieren braucht es Aufklärung, Aufklärung und noch mehr Aufklärung für alle. Ich wünschte Hebammen und Gynäkolog:innen / Geburtshelfer:innen hätten dieses Thema mehr auf dem Schirm. Je schneller die Hilfe desto besser für die Mütter und auch die Kinder. Und mit einer einfühlsamen Begleitung ließe sich das Schlimmste manchmal vielleicht sogar verhindern. ❤
@theninjamarinja4678
@theninjamarinja4678 2 ай бұрын
Ich habe eine ähnliches mit meinem ersten Kind erlebt. Ich hatte eine Wochenbett Depression. Mit der Schwangerschaft und der Geburt meines zweiten Kindes durfte und konnte ich alles verarbeiten! Ich habe das aber offen kommuniziert und auch Hilfe in der zweiten Schwangerschaft in Anspruch genommen. Ich kann nur jeder Frau die ähnliches kennt raten Hilfe in Anspruch zu nehmen! Sagt den Menschen um euch herum ehrlich wie es euch geht. Wendet euch auch an professionelle Stellen. Ihr seid keine schlechten Mütter! Es ist euer Körper der es nicht schafft mit der Situation klar zu kommen. Das kann jeder Frau passieren. Ihr seid nicht schuld und eure Gefühle sind nicht das was der Wahrheit entspricht. Meine Hebamme in der zweiten Schwangerschaft hat mich emotional so toll begleitet und dadurch hab ich alles geschafft. Heute liebe ich mein erstes Kind so sehr und auch mein zweites kann ich ohne Zweifel vom ganzen Herzen lieben. Ich kann mich selber lieben. Mir vergeben weil ich verstanden habe das ich nicht das Problem war.
@nadjaw.8114
@nadjaw.8114 2 ай бұрын
Super starke Doku, vielen Dank fürs Teilen und den sehr sehr persönlichen Einblick. Alles gute der Familie 🖤
@Caracarolin
@Caracarolin Ай бұрын
Schlimm für mich ist es, wenn ich jetzt auf Bildern sehe wie süß mein Sohn war. Ich habe das im ersten Jahr quasi nicht wahrgenommen!
@whr4004
@whr4004 2 ай бұрын
Beim ersten Kind hatte ich auch eine Wochenbettdepression, mein Umfeld hat das zum Glück mitbekommen & wir sind zu meiner Frauenärztin. Meine Frauenärztin hat mir dann einen Therapieplatz innerhalb weniger Wochen organisiert. Mir ging es schnell besser und die Rückkehr in meinen Alltag hat erst Recht geholfen. Sucht euch schnell Hilfe und schämt euch nicht! Bei meinem zweiten Kind lief es von Anfang wirklich gut, da war direkt diese Liebe am Anfang, die jeden Tag größer wurde. Die Geburten und die Schwangerschaften liefen bei beiden übrigens exakt gleich.
@vell2994
@vell2994 2 ай бұрын
Das ist so so so ein wichtiges Thema worüber man sprechen muss und sollte. Es ist kein Taboo es ist nur menschlich
@datjulchen
@datjulchen 2 ай бұрын
Ich war im Sommer wegen meiner Depressionen in der Psychatrie für mehrere Wochen. Ich hatte ebenfalls eine Wochenbettdepression, welche nicht erkannt wurde und mittlerweile leide ich an 5 Jahren an schweren Depressionen, die durch die Wochenbettdepression entstanden ist. In den ganzen Wochen Psychatrie wurde das Thema Wochenbettdepression in einer Gruppentherapie für ca 2 Minuten besprochen und das auch nur auf meine Nachfrage. Das Thema wurde in den Gruppentherapien, in denen allgemeine Infos zur Depression vermittelt wurden, praktisch nicht behandelt. Das finde ich ziemlich erschreckend und traurig, da dieses Thema grundsätzlich alle Menschen die Eltern werden betreffen kann.
@Dünenläuferin
@Dünenläuferin 2 ай бұрын
Ich habe zu Beginn auch nichts für meine Tochter gefühlt. Liebe muss wachsen. Und ich war auch total fertig, konnte drei Tage nach der Geburt gar nicht schlafen. Sie war auch ein Schreibaby. Eine Depression hab ich aber nicht entwickelt. Soll heißen, dass das nicht zwingend ein Indikator für Wochenbettdepression ist. Also keine Panik kriegen, nur weil zu Beginn nicht die große Liebe spürbar ist.
@Jan-ob3xr
@Jan-ob3xr 2 ай бұрын
Glaube das ist eher son links-grünes Ding..
@BiancaSaphira
@BiancaSaphira 2 ай бұрын
​@@Jan-ob3xrVöllig unnötiger und kontextloser Kommentar.
@medvibraunbar7580
@medvibraunbar7580 Ай бұрын
​@@BiancaSaphiraDein Kommentar, ja. Völlig nutzlos.
@alicja2194
@alicja2194 2 ай бұрын
Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag 💚 Zu diesem Thema sind mir diese fantastischen Bücher eingefallen "Nachwehen: Trost und Hilfe bei überwältigenden Gefühlen rund um die Geburt" von Annika Rösler und Evelyn Höllrigl Tschaikner "Mythos Mutterinstinkt: Wie moderne Hirnforschung uns von alten Rollenbildern befreit und Elternschaft neu denken lässt - Von Muttertät und Matreszenz" von Annika Rösler und Evelyn Höllrigl Tschaikner
@fulyearikan5606
@fulyearikan5606 Ай бұрын
Echt mutig das sie darüber spricht. So ähnlich ging es mir auch. Die Geburt war um 22 Uhr. Ich wurde einfach mit meiner Tochter alleine gelassen und mein Mann musste gehen. Als ich sagte legt sie doch bitte in ihr Bett hieß es nein sie muss bei ihnen bleiben. Ich übermüdet fertig von über 24 Stunden Geburt hab sie in der Nacht einfach fallen lassen weil ich beim stillen eingeschlafen bin. Ich bin Gott froh das sie einfach ins Kissen gefallen ist. Ich hatte keine glücksgefühle ich war fertig und ich wollte einfach nur das sich jemand auch um mich kümmert. Aber jeder der gekommen ist ist direkt zu der kleinen. Ich war einfach fertig. Diese großen muttergefühle blieben erstmal weg. Ich weiß nicht wann die gekommen sind. Aber mitlerweile liebe ich meine Tochter abgöttisch. Sie ist 18 Monate alt. Aber so fiebg es nicht an. Ich hatte dann auch Schuldgefühle weil ich nach der op nicht mal in der Lage war sie zu halten oder zu tragen. Es war die schlimmste Zeit in meinem Leben. Heute kann ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Aber man romantisiert die Geburt eines Kindes so übertrieben. Eine Frau hat die schlimmsten Schmerzen ihres Lebens und dann heißt es „ wenn du dein Kind in deinen Armen hast ist alles vergessen“ nein es war nicht vergessen und es war mindestens ein Monat nicht vergessen und selbst nach 18 Monaten ist es nicht vergessen. Ich sage nur es hat sich für diesen kleinen Engel gelohnt.
@kimbeck6274
@kimbeck6274 2 ай бұрын
Mega stark, danke dass du so offen sprichst !! Alles gute ❤
@florentast5634
@florentast5634 2 ай бұрын
Die unglaubliche Freude und liebe die wächst erst !!
@vivavampira249
@vivavampira249 2 ай бұрын
Ich fühle diese Reportage so sehr 😢
@xnonoxnascaramoush
@xnonoxnascaramoush Ай бұрын
Ich glaube ich hätte vor diesem Video auch hohe Erwartungen, ne krasse Bindung zu spüren, weil alle auf Instagram immer aussagen wie Mega Gefühle man hat & so richtig über dramatisiert wird. Aber jetzt verstehe ich überhaupt dass es ja gar nicht normal sein kann.
@lenuschk4148
@lenuschk4148 2 ай бұрын
Ich wünsche euch nur das Beste! Es klingt nach einer harten Zeit, welche bestimmt noch anhält. Aber es sieht so aus und klingt so, dass Ihr als Paar, als Familie Zusammen diesen Weg geht und das ist schön zu sehen!
@niszirzn301
@niszirzn301 2 ай бұрын
Ich hatte das bei meinem 2. Kind gehabt. Wenn ich nicht so viele fotos hätte ,hätte ich im kopf keine erinnerung an ihn im neugoborenen stadium. Ich war genervt ,wenn er irgendwas brauchte ,obwohl er ein total ruhiges und pflegeleichtes baby war. Die tage vergingen schnell und gleichzeitig fühlte es sich wie eine ewigkeit an. Ich war nicht traurig währendessen ,aber ich hatte so eine gähnende leere in mir. Ich war stumpf und habe wie in einer blase gelebt. Nach 4 monaten oder so ,hat das aufgehört und ich konnte endlich die mutter sein ,die ich gerne von anfang an gewesen wäre. Vorher ging es einfach nicht. Ich habe bis heute schuldgefühle ,obwohl ich ja nichts für diesen umstand konnte. Ich habe kein patentrezept für mütter die das grade durch machen. Aber ich wünsche euch trotzdem alles gute. ❤
@pepes.5236
@pepes.5236 2 ай бұрын
Für mich kaum vorstellbar, weil ich von der ersten Sekunde an voller Liebe und Zuneigung für meine Tochter war. Es tut mir sehr leid für dich, dass du so leiden musstest.
@Vivian-z6j7t
@Vivian-z6j7t Ай бұрын
Ich bin auch an einer Wochenbettdepression erkrankt und war mit meiner Tochter stationär.
@Salaria-es7ef
@Salaria-es7ef 2 ай бұрын
Meinen ersten Sohn durfte ich einen Tag nicht anfassen....war schlimm. Und war sehr schwierig...mein 3. Sohn ist autist und von anfang an war er zeilnahmslos etc...er ist heute 8 und wunderbar...mein 5. Kind wird morgen 5. Ich wurde bei nicht sitzender Betäubung aufgeschnitten, konnte Wochen nur krauchen...aber: wir haben es geschafft. Es ist ok, wenn man sein Kind nicht gleich mag, völlig ok. Aber: drüber sprechen...das ist so wichtig. Man darf niemanden verurteilen, und das ist heute so schwer geworden. Lasst euch nicht unterkriegen ....die Kids können nix dafür, die mamas auch nicht. Außenstehende können helfen, zuhören und unter die Arme greifen. Passt auf euch auf!❤❤❤ alles gure
@SwallowBish
@SwallowBish 2 ай бұрын
Wie wär’s mal mit Beine schliessen und arbeiten gehen
@Womenslove
@Womenslove 2 ай бұрын
​@@SwallowBish Was ein dummer Kommentar! Dürfen Menschen keine Kinder bekommen?!
@user-tj8su5pl9d
@user-tj8su5pl9d 2 ай бұрын
Evelyn - deine Story ist meine ... hatte auch eine Einleitung und es war einfach schrecklich auch weil ich keine PDA mehr bekommen konnte. Leider wurde ich auch kurz danach krank mit der Grippe und es war Winter ... hab mich wie benommen gefuehlt ... mich hat keiner wirklich ernst genommen obwohl ich schon ein Kind hatte und wusste wie anders es sein kann. Hab mich dann leider belabern lassen und erst einmal abgewartet, dann hab ich mich nicht mehr getraut auch weil ich total enttäuscht mit dem Geschlecht meines Kindes war. Mein Mann auch ueberfordert und gestresst, da wir keine Hilfe hatten. Dadurch hatte er keine Zeit sich viel Gedanken zu machen und sicherlich hätte er sich besser informieren muessen. Zum Glueck habe ich dann irgendwann selber verstanden, dass ich wirklich Hilfe brauche. Ärgerlich ist es aber, weil gerade enttäuscht vom Geschlecht sein ein Symptom der Wochenbettdepression sein kann. In meinem Fall war es ja auch ueberhaupt nicht rational ... es hat mich einfach ueberrollt.
@MisSImpossible
@MisSImpossible 2 ай бұрын
Ich litt zwar zum Glück nie an einer Wochenbettdepression, war aber auch nicht mehr weit davon entfernt. Unsere Maus war eine Frühgeburt und musste noch zwei Wochen lang auf der Neonatologie bleiben. Diese zwei Wochen waren für mich unglaublich schwer zu ertragen. Ich hatte kaum mehr die Kraft das zu ertragen und wollte am liebsten auch "aus der Situation raus". Ich habe zum Glück einen wundervollen Mann der immer für mich da war und ist und mir somit durch diese schwere Zeit geholfen hat. Als unser Schatz dann endlich heim kommen durfte war ich einfach nur noch erleichtert, dass ich endlich diese Liebe richtig spüren konnte.
@lilalaunebaerin7494
@lilalaunebaerin7494 17 күн бұрын
So ging es mir mit meinem zweiten Kind 2. Jahre lang so - diese Schuldgefühle sind dennoch bis heute da. Leider hat mein ex Ehemann überhaupt keine Verständnis gehabt und es oft sogar gegen mich verwendet. Heute bin ich sehr laut und stehe auf für jede Mama die sowas erlebt. Das Thema darf kein tabu mehr sein!!
@hikarutenchi1382
@hikarutenchi1382 15 күн бұрын
Das tut mir sehr leid, viele verstehen einfach nicht, dass Betroffene für ihre Hormone nichts können und vergessen dabei, das Liebe etwas ist was sich entwickelt. Unseren Partner lieben wir auch nicht vom ersten Moment wo wir ihn sehen, Liebe ist immer erwas was durch Beziehung entsteht. Es ist okay erst eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen und der Liebe Zeit zu geben. Du hast dich bewusst für dein Kind entschieden, indem du dir die Zeit dafür genommen hast. Darauf darfat du stolz sein. Hättest du es dir aussuchen können wäre die ein Hormonrausch, der die Zeit bis zur Liebe überbrückt sicherlich auch lieber gewesen. Dein Wille, dein Verantwortungsbewusstsein und Stärke haben es dich aber auch ihne schaffen lassen. Ich hoffe du kannst heute die Zeit mit deinem Kind geniesen und die Schuldgefühle los lassen. :)
@christineklaus7953
@christineklaus7953 Ай бұрын
Ich hatte auch eine ganz leichte Wochenbettdepression, die zum Glück sehr bald wieder verschwand. Vorher hatte ich mich mal zum Thema informiert, auch meine Frauenärztin hatte mich aufgeklärt. Da konnte ich recht gut damit umgehen, aber schön war es nicht. Meine Hebamme meinte auch, es wäre völlig normal, aber ich finde, es wird immer noch sehr tabuisiert. Deswegen finde ich die Doku toll und ich selbst spreche sehr offen darüber, dass eben nämlich mit der Ankunft des Kindes nicht gleich alles rosig ist und es einfach Zeit braucht!
@ellenhans2810
@ellenhans2810 2 ай бұрын
Die erste Zeit nach der Geburt war unglaublich anstrengend. Es gibt kein Wort dafür, ich war so so so fertig, konnte kaum klar denken. Zum Glück ist es schnell besser geworden, ab der 6. Woche wurde es besser und heute (er ist 9 Monate) ist es bis auf starken Alltagsstress alles gut. :)
@tjahtaddeus
@tjahtaddeus 2 ай бұрын
Was für ein windervoller vater!
@sep5945
@sep5945 2 ай бұрын
Beim dritten Kind hatte ich irgendwie garkein Bindung zu dem Baby in meinem Bauch und auch die Freude war zwar da aber nicht so wie ich es kannte. Da sagte ich schon einige Male zu meinem Mann, dass ich befürchte, dass es mir auch so gehen wird und ich keine Bindung zu dem Kind habe. Aber ich bin Gott unheimlich dankbar, kaum war mein Sohn da habe ich ihn geliebt und jetzt geht es mir mit dem vierten Kind sehr ähnlich, aber ich bin zuversichtlich, dass ich im januar mein Mädchen im Arm halte und sie absolut liebe.
@kidaria1333
@kidaria1333 Ай бұрын
Danke
@lauramantis5826
@lauramantis5826 2 ай бұрын
Die schwangerschaft war für mich wunderschön beste Zeit meines Lebens, die ersten paar Monate auch Dann schlugen die depressionen wieder zu😢
@寝坊太郎-h5j
@寝坊太郎-h5j 29 күн бұрын
Ein sehr wichtiges Thema. ❤ Mich würde dabei interessieren, wie viele der Frauen, die diese Erfahrung machen mussten, eine traumatische Geburt beispielsweise mit ärztlicher Gewalt oder schwere Komplikationen durchlebt haben. Mir selbst wurde "aus Kostengründen" ein Kaiserschnitt aufgezwungen. Das war im Ausland. Direkt nach der Geburt bekam ich schweres "OP-Zittern" und musste mit einer Spezialdecke gewärmt werden. Acht Stunden vergingen, bis ich mein Kind sehen konnte. Und als es dann zu mir gebracht wurde, erkannte ich es nicht. Eine ganze Woche war ich komplett schlaflos und habe "mein Kind" gesucht, weil mir alle Instinkte sagten, es sei nicht da. Durch den extremen Schlafmangel kam dann Sekundenschlaf und extreme Müdigkeit dazu. Aber sobald meine Augen geschlossen waren, hat mich regelrecht der Blitz getroffen und ich war wieder wach. "Wo ist das Kind?!" Ein unvorstellbarer Horror. Es dauerte Monate, bis ich eine normale Beziehung zum kind aufbauen konnte. Man darf nicht unterschätzen, was diese ganzen modernen Apparate, die Lichter und die vielen Menschen im Kreissaal mit einem Lebewesen machen können, das sich zwar für sehr modern und hochentwickelt hält, aber trotzdem von sehr archaischen Instinkten gesteuert wird.
@samieqal
@samieqal 2 ай бұрын
Ich hatte sowas auch in der Art aber nicht das ich meine Tochter nicht geliebt habe sondern das Gegenteil. Ich habe so eine große Liebe gespürt, dass Sie niemand anderes auf den Arm nehmen durfte. Hatte immer am Anfang das Gefühl meine Schwiegereltern wollen Sie mir wegnehmen. Das kann auch schlimm sein. Und habe immer direkt angefangen zu heulen wenn jemand Sie wollte, dachte nur bei mir ist Sie beschützt und das ich die Mutter bin sonst keiner. Bei mein Sohn war es dann nicht mehr so, aber bei meiner Tochter das erste Kind war das richtig extrem.
@hisuru9134
@hisuru9134 2 ай бұрын
uff ja krass, glaub so extreme Gefühle sind egal in welche Richtung mega schwierig. Da wird generell nicht genug drüber geredet.
@Lisa-mk8bi
@Lisa-mk8bi 2 ай бұрын
Boah meine ist 7 Wochen alt und GENAU SO fühle ich mich.
@marwinheed8613
@marwinheed8613 2 ай бұрын
Bitte sprich mit deiner Hebamme und informiere dich über Unterstützungsangebote in deiner Nähe. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass deine Situation sich verbessert 🍀
@DaRa-86
@DaRa-86 19 күн бұрын
Du armes Ding 😂
@nadineberheide5297
@nadineberheide5297 2 ай бұрын
Hallo liebe Evelyn, ich habe eins zu eins das gleiche Erlebt. Es hat sich ganz genauso angefühlt. Meine Hebamme hat leider nicht schnell genug reagiert, erst nach drei Monaten hat sie mir zu psychiologischer Hilfe geraten. Das war leider viel zu lang. Auch ich bin teils nachts ausgezogen. Ich habe mittlerweile drei Kinder. Ich hatte das nur beim ersten Kind. Also kann, muss aber nicht erneut wiederkommen beim nächsten Kind. Vorallem wusste ich in der zweiten Schwagerschaft, dass ich für diese Depression anfällig bin. Dadurch bin ich auch fast fünf Tage im KH geblieben, um eine evtl. Depression abzwarten und direkt behandlet werden zu können. Gott sei Dank war dies dann nicht nötig und ich konnte bei meinem zweiten und dritten Kind erkennen, wie schön das Mama werden auch sein kann, wenn man keine Depression erleidet. Ich bin traurig das mit meiner ersten Tochter nicht erlebt zu haben. Aber so kann ich nun meine Erfahrungen anderen Müttern weitergeben und sie stärken in dem Gefühl nicht allein zu sein. Alles Gute euch als Familie weiterhin!
@szideni5824
@szideni5824 2 ай бұрын
Danke fürs Teilen. Ich wusste nichts von Wochenbettdepressionen und hat mich damals kalt erwischt, darüber reden war auch falsch....
@sandradittmann7974
@sandradittmann7974 2 ай бұрын
Achtung - Triggerwarnung! Diese Doku hat mich sehr tief berührt, weil auch ich an einer schweren postpartalen Depression und Angststörung erkrankt bin. Bei mir hat sich das besonders dadurch gezeigt, dass ich beim Einschlafen Panikanfälle bekommen habe und auch dann nicht schlafen konnte, wenn ich ganz allein war. Nach ein paar Wochen wurde es so schlimm, dass ich Suizidgedanken bekommen habe und wir entschieden haben, dass ich in eine Klinik gehen muss. Zum Glück haben wir eine spezialisierte Mutter-Kind-Einheit in der Nähe, so dass ich mein Baby mitnehmen und mein Partner uns jeden Tag besuchen konnte während des 10 wöchigen Aufenthalts. Inzwischen geht es mir auch deutlich besser, auch wenn ich weiterhin Medikamente einnehmen muss und regelmäßig zur Therapie gehe. Mir hilft es auch ganz offen darüber zu sprechen und finde es ganz toll, dass dieses Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt und weniger stigmatisiert wird. Alles Gute für euch - ihr seid eine wundervolle Familie. ❤
@latenightswithlele
@latenightswithlele 2 ай бұрын
Ganz tolle Menschen❤
@jessifindeisen1520
@jessifindeisen1520 2 ай бұрын
Ich kenne das. Meine zweites Kind, ich konnte sie nicht lieben. Von Anfang an wusste ich, dass irgend etwas falsch ist. Bis ich nachts zusammen gebrochen bin, weil ich panische Angst hatte, mit ihr alleine zu sein. Ich hab sie versorgt, nur weil ich musste. Die Zeot war schlimm. Viele Medikamente. Selbstmordversuche etcpp. Heute ist sie 8 und ich liebe sie, wie man sein Kind lieben sollte.
@lemony7946
@lemony7946 2 ай бұрын
So ein wichtiges Thema, danke
@magnolie1413
@magnolie1413 2 ай бұрын
Liebe Evelyn,das gleiche habe ich auch erlebt, 2014. Ich war ja beim Hausarzt aber leider nicht ernst genommen. Ich habe alleine gekämpft und war in meinem Gefühlswelt gefangen. 😢 Ich konnte und kann überhaupt nicht auf zweites Kind denken bzw noch mal schwanger werden.
@lotti2771
@lotti2771 2 ай бұрын
Mein Mann hat auch bei beiden Kindern die Nächte übernommen und hat 1 Jahr auf der Couch geschlafen damit ich nachts Ruhe bekam, Mutter sein ist nicht happy Life, die Hormone können ganz schön böse sein. Der krasse Abfall nach der Geburt muss auch erst mal verkraftet werden, ich habe nach der Geburt auch da gesessen und auf die Tränen reiche Freude über das Baby gewartet, aber dem war nicht so, klar habe ich mich über mein Baby gefreut, aber dann kam die Realität, das realisieren das da ein Baby ist, mein baby, damit muss man auch erst mal zurecht kommen, das es nicht nur noch eine Vorstellung ist sondern es ist wirklich da. Der Kopf einer Frau muss so viel weg stecken und und dann kommt was man alles direkt nach der Geburt erledigen muss fürs Baby Ämter Gänge etc, dann will die Familie kommen, man hört ja gar nicht mehr auf zu denken, ich kann auch nicht ruhig schlafen wenn ich alleine mit den Kindern bin, ich hab immer ein Ohr auf sie und wenn ich aber weiß jemand übernimmt das sprich der Vater dann kann ich auch richtig zur Ruhe kommen und wirklich schlafen. Kinder bekommen ist mehr als nur ein Baby haben 😅
@jessi.xx1160
@jessi.xx1160 2 ай бұрын
Vielen Dank für diese tolle Doku, die ein immernoch taburisiertes Thema thematisiert. Ich bin seit einem Jahr selbst mit 19 Mama geworden. Den dissoziativen Zustand unter der Geburt hatte ich ebenfalls und danach große Probleme mein Kind anzunehmen, weil ich das Gefühl hatte, ich habe es gar nicht wirklich geboren. Zur Ruhe kommen und schlafen konnte ich die ersten 4 Tage danach auch nicht. Ich habe meine “fehlenden Gefühle” die ganze Zeit hinterfragt und die ersten Wochen fast nur geweint. Mein Mann war total verzweifelt und als wir die Thematik bei Hebamme und Frauenarzt angesprochen haben, hieß es, diese Gefühle seien völlig normal und ich sei wahrscheinlich überfordert, weil ich noch so jung sei und nicht wusste, was ein Kind bedeute. Das hat die Schuldgefühle noch stärker gemacht. Heute liebe ich meinen Sohn über alles, aber frage mich oft, ob ich mir das nur einrede, weil es von mir als Mutter verlangt wird.
@LPKommentator98
@LPKommentator98 2 ай бұрын
@@jessi.xx1160 Informier dich ggf mal über Beziehungszwangsstörung (betrifft nicht nur romantische Beziehungen)
@sap7670
@sap7670 2 ай бұрын
Das muss ganz furchtbar sein! Gottseidank hat sie auch tollen Rückhalt von ihrem Mann!
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